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Klaus Lindner Ihr RäumRitter für Unternehmer

RäumRitter-Geschichten zum Weitererzählen

RäumRitter Klaus räumt bei Junker Martin

Es war einmal Junker Martin, ein fleißiger Mann. Er arbeitete hart, aber so recht wollten seine Projekte keinen Gewinn abwerfen. Nach kurzer Zeit wurden die Projekte eingestampft. Junker Martin wusste keinen Rat mehr, da er gerade eben wieder seine Arbeit verlor und er auf der Suche nach neuer Arbeit war.

Junker Martin erinnerte sich an den RäumRitter, der ihm bereits einmal helfend zur Seite stand. So beauftragte er ihn zu kommen und ihm zu helfen.

RäumRitter Klaus kam auf seinem weißen Ross angeritten und schaute nach, ob es beim Junker Martin etwas zu räumen gab. Er stieg von seinem edlen Schimmel ab und sah etwas total lustiges: Martin hatte einen fremden Rucksack auf seinen Rücken geschnallt.

Klaus fragte ihn, warum er einen so schweren Rucksack mit sich herumschleppt, und dann auch noch in Pink und mit Rüschchen. Ihm würde doch eher ein elegantes Modell in einer deckenden Farbe stehen und mit Dingen bestückt, die ihm helfen statt wie jetzt mit Steinen, die ihn nur behindern. Mit Sachen bestückt, die er gut für seine Projekte brauchen könnte, denn Steine schienen für den RäumRitter eher nutzlos zu sein.

Aber Junker Martin verteidigte den Rucksack und die Steine wie eine Mission. Diese Steine seien schließlich von seiner geschiedenen Frau, und die Steine müßte er jetzt nun sein ganzes Leben lang mit sich herumschleppen. Aber das sei ja nun auch nicht schwer und mache er mit links. Sein Problem müsse demnach ganz woanders liegen. Schließlich habe seine Ex-Frau die Steine ihm extra eingepackt und in den Rucksack gesteckt und ihm diesen mitgegeben. Den Rucksack müsse er nun tragen, und keiner könne ihn davon abbringen.

Das klang jetzt auch für den RäumRitter einleuchtend und überzeugend. Martin stand schließlich voll hinter dem, was er zu ihm sagte. ;-)

Junker Martin war wohl von der Unendlichkeit seiner Kräfte überzeugt, und dass er die Steine wohl bis ans Ende der Welt tragen könne. Er erkannte bis dato nicht, dass der Rucksack ihn bei seiner täglichen Arbeit behinderte. Zudem sah es für jeden, der ihm begegnete, so lustig aus, wie unser Held mit dem rosa Rucksack und den vielen Steinen herumlief.

RäumRitter Klaus rief: "Martin, pack all deine Steine in den Rucksack, halte ihn vor deinen Körper und laufe ihm Hof unentwegt im Kreis. Sage dazu: Dies ist mein Rucksack mit all den wunderbaren Steinen, die ich tragen darf."

Martin machte sich sofort daran. Voller Elan lief er mit dem gepackten Rucksack los. Mit kräftiger Stimme und voller überzeugung rief er: "Das sind meine Steine. Niemand kann sie mir wegnehmen." Er lief und lief - immer und immer im Kreis. Es schien kein Ende zu nehmen. Kein Zweifel, Martin hatte sich schon längst an die Last gewöhnt und die passenden Muskeln ausgebildet. Nach einer Weile wurde er dann doch langsamer --- Hoffnung keimte beim RäumRitter auf, dass die übung auch bei Junker Martin funktionierte.

"RäumRitter Klaus, ich kann nicht mehr. Ich will die Steine nicht mehr tragen!" - "Sie sind doch dir. Trage also weiter und bleibe nicht stehen."

Und so lief Martin weitere Runden. Bis plötzlich: "Ich mag nicht mehr. Ich will die Steine nicht mehr. Sie sind mir zu schwer, und sie sind nicht mir sondern meiner Ex-Frau!" Im Anschluß erkannte Martin auch, dass er die Steine nur abstellen brauchte, um sie loszuwerden - nichts weiter.

Junker Martin freute sich über die neue Leichtigkeit. Die Hände hatte er nun frei, um zu arbeiten und sein schmerzgezeichnetes Gesicht leuchtete wieder voller Lebensfreude.

Martin war so glücklich, dass er zum RäumRitter Klaus sagte: "Auf dem Weg habe ich viele Menschen gesehen, die so wie ich fremde Rucksäcke trugen mit all den für sie unnützen Dingen. Ich will auch ihnen eine Chance geben, dass bei ihnen geräumt wird wie bei mir. Ich werde sie dir schicken."

Und so verabschiedeten sie sich. Junker Martin, der sich gleich aufmachte, um sich seinen eigenen Rucksack zu schnappen - mit all den nützlichen Dingen - und RäumRitter Klaus, der mit seinem weißen Ross, einem inneren Lächeln und der Gewissheit, seine Erfüllung gelebt und jemandem geholfen zu haben, in den Sonnenuntergang ritt.

(Hinweis: Wie wir alle wissen, geht die Sonne in Wirklichkeit gar nicht unter. Die Sonne wendet sich nur für wenige Stunden von unserer Erdenhälfte ab. :-) )

Klaus Lindner - Ihr RäumRitter für Unternehmer
Unternehmer-Berater, Unternehmer-Trainer, Unternehmer-Coach